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Sprunghafter Anstieg der Zahl an Pflegebedürftigen – 30.000 Pflegekräfte fehlen

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Der GKV-Spitzenverband hat einen starken Anstieg der Pflegebedürftigen festgestellt. Zudem fehlen derzeit 30.000 Vollzeitkräfte in der Pflege. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr einen sprunghaften Anstieg bei der Zahl an Pflegebedürftigen festgestellt. „Wuchs die Zahl der Pflegebedürftigen in früheren Jahren etwa um 326 000 Fälle pro Jahr, gab es 2023 auf einmal ein Plus von 361 000 Fällen. Das ist ein Anstieg von elf Prozent“, sagte der GKV-Vizevorsitzende Gernot Kiefer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Es gebe noch keine abschließende Antwort darauf, woher dieser Anstieg komme. „Denkbar ist, dass es ein einmaliger Nachholeffekt der Pandemie ist: Viele ältere Menschen haben sich möglicherweise erst spät wieder getraut, die Prüfer des Medizinischen Dienstes ins Haus zu lassen. Sollte dies jedoch ein neuer Trend sein, wird sich die Lage in der Pflege noch einmal deutlich kritischer darstellen.“ ...

ExpertInnen fordern dringend digitale Prozesse und Lösungen in der Pflege

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  Eine Branche in den Startlöchern Ein Kernelement der Digitalisierung in der Pflege ist die Anbindung aller Einrichtungen und Dienste an die Telematikinfrastruktur zum 1. Juli 2025. Hört sich an, als wäre es noch lange hin? Irrtum! Praxistaugliche Rahmenbedingungen sind jetzt zu schaffen – von allen Beteiligten. Viel Zeit ist im Themencluster Digitalisierung in der Pflege weitgehend ungenutzt verloren gegangen. Zentrale Fortschrittsthemen wie elektronischer Datenträgeraustausch, digitales Verordnungsmanagement und Abrechnung, mobile Datenerfassung und verschlankte Prozessabläufe durch Software und moderne IT sind so in den letzten Jahren und Jahrzenten nur sehr zähflüssig oder gar nicht in Gang gekommen. Die Beweggründe sind vielschichtig. Träge, behördenartige Prozessabläufe, von denen sich nach wie vor viele Netzwerkpartner der Pflege, insbesondere Kostenträger und Ärzteschaft, offenbar nur schwer lösen können, zählen dazu. Sie haben den Digitalisierungsmotor in Pflege und G...

A New Era of Care: Karl Lauterbach's Ambitious Plans for Home-Based Care

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 Source:  Schrader, S., 2024, Altenheim Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will pflegebedürftigen Menschen eine weitere Möglichkeit eröffnen, sich versorgen zu lassen. Eine Pflege solle nicht nur zu Hause oder im Heim, sondern auch in dafür ausgestatteten Wohnungen für Menschen jeden Pflegegrads angeboten werden können, sagte er am Mittwoch (20. März) in Berlin. Der Minister bezeichnete das geplante Angebot als „stambulante Versorgung“, also als eine Mischform aus stationärer und ambulanter Pflege.  „Das ist eine Versorgungsform, die in Deutschland bisher fehlt“, sagte der SPD-Politiker am in Berlin. Dabei gehe es um eine Mischform für Menschen, die noch nicht in ein Pflegeheim wollten, aber auch nicht mehr zu Hause leben könnten. Das heiße, man lebe dann in einer Wohnung, die pflegerisch rund um die Uhr so versorgt werde, dass man dort auch bei notwendigen höheren Pflegegraden leben könne. Geregelt werden solle das in einem Pflegegesetz, das noch vor dem Som...

Sichere Services für Gesundheitseinrichtungen aus der Cloud

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VAMED Deutschland wird die Open Telekom Cloud (OTC) nutzen, um zusätzliche technische Dienstleistungen für Gesundheitseinrichtungen anzubieten. Durch die Partnerschaft können digitale Lösungen und Services wie die Vernetzung und das Management von medizintechnischen Geräten sowie die digitale Personalplanung effizienter und sicherer gestaltet werden. Krankenhäuser, Pflegezentren und Rehazentren profitieren von der Zusammenarbeit, da sie sich auf ihre Kernfunktionen konzentrieren können, während die IT in sicheren Händen ist. Die Daten der VAMED Deutschland-Cloud werden in hochsicheren Rechenzentren gehostet, und die Telekom bietet einen umfassenden Support. VAMED Deutschland ist ein führender Anbieter von Dienstleistungen im Gesundheitswesen und gehört zur VAMED-Gruppe. Quelle Text: e-health Quelle Bild: Vamed  

Erstaunlich - nur 67% Auslastung bei dt. Pflegeeinrichtungen

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Die Tagespflege in Deutschland bleibt ein Wachstumsmotor der Pflegebranche, da der Ausbau stationärer Pflegeangebote stagniert. Im Jahr 2023 wurden 301 neue Tagespflegestandorte eröffnet. Die Auslastung der Tagespflege variiert regional stark, wobei Hamburg und Schleswig-Holstein eine hohe Auslastung aufweisen, während Sachsen-Anhalt niedrigere Auslastungszahlen hat. Tagespflegen in gemeinnütziger Trägerschaft sind besser belegt als private oder kommunale Trägerschaften. Kleine Tagespflegestandorte haben eine höhere Auslastung als große. Die Unternehmensgruppe Onesta & Pflegebutler und die Johanniter erzielen überdurchschnittliche Auslastungszahlen, während große Pflegeheimbetreiber wie convivo, Alloheim und Orpea unter dem Durchschnitt liegen. Die Daten zur Auslastung von Tagespflegeeinrichtungen werden nun monatlich erfasst, um detaillierte Analysen zur Nachfrage- und Angebotssituation in diesem Bereich zu ermöglichen. Quelle: Pflegemarkt